Awesome PUSH THEME

PURCHASE

Awesome PUSH THEME

PURCHASE

Awesome PUSH THEME

PURCHASE

Einleitung

Text Text Text Text Text Text Text Text Text Text Text Text Text Text Text Text Text Text Text Text Text Text Text Text Text Text Text Text Text Text Text Text Text Text Text Text Text Text Text Text Text Text Text Text Text Text Text Text Text Text Text Text Text Text Text Text Text Text Text Text 

Coleco 80er

Der vergessene Klassiker

Ähnlich wie der japanische Technik-Gigant Nintendo, der im 19. Jahrhundert mit der Herstellung von Spielkarten begann, so begann auch Coleco, einer der erfolgreichsten Spielkonsolenhersteller der 80er Jahre, in einem weit entfernten Geschäftsbereich, von dem sich auch der Name des Unternehmens ableitet. Angefangen als Connecticut Leather Company, verkaufte Coleco in den 30ern Ledermaterialien. Später folgten dann noch Plastikspielzeuge und Swimmingpools. Im Gegensatz zu Nintendo ist Coleco heute nur noch eingefleischten Gamern und Retro-Fans ein Begriff, da das Unternehmen gegen Ende der 80er Konkurs anmelden musste und in Vergessenheit geriet, obwohl es noch wenige Jahre zuvor erfolgreich mit Atari konkurrierte.

In den 60ern Betrat Coleco erstmals die Unterhaltungsbranche mit der Herstellung von Flipperautomaten. Von dort aus war der Schritt in die Konsolenherstellung kein großer mehr und 1976 kam die Coleco Telstar auf den schnell wachsenden Konsolenmarkt. Die Telstar stand in direkter Konkurrenz zu Ataris Pong-Konsole und konnte sich dank des Verkaufspreises von 50 US-Dollar, die Hälfte des Preises, für den Ataris Klassiker über die Ladentheke ging, auf dem Markt auch gut behaupten.

In den darauf folgenden Jahren brachte Coleco weitere Varianten der Telstar-Konsole, mit unterschiedlichen Funktionen wie Lightgun-Spiele oder der ersten, per Lenkrad gesteuerten Rennsimulation, auf den Markt und verkaufte insgesamt eine Million Einheiten. Nicht zuletzt aufgrund von Liefer- und Herstellungsproblemen, die Coleco 1977 das Weihnachtsgeschäft ruinierten, zog sich das Unternehmen langsam aus der Konsolenbranche zurück, konzentrierte sich einige Jahre auf tragbare Videospiele und produzierte mehrere erfolgreiche Handheld-Versionen bekannter Arcade-Klassiker wie Pac-Man oder Donkey Kong.

Erst 1982 kehrte Coleco mit der ColecoVision auf den Konsolenmarkt zurück. Die ColecoVision überzeugte vor allem durch die für damalige Verhältnisse fortgeschrittene Grafik und eine große Auswahl bekannter Spiele und Zubehör, was zu dem Verkauf von mehr als einer Millionen Geräte bis 1983 führte. Allerdings machte der Video Game Crash desselben Jahres auch vor Coleco nicht halt und bis 1984 sanken die Umsatzzahlen dramatisch. Darüber hinaus warf Atari dem Unternehmen vor, technische Details ihrer Konsolen kopiert zu haben und klagte vor Gericht. Als Reaktion darauf – und in Erwartung des Videospielecrashs – stiegen viele Investoren aus und die Aktienkurse der großen Konsolenhersteller sanken.

Coleco zog sich erneut aus der Konsolenbranche zurück und versuchte mit dem Coleco Adam auf dem PC-Markt einzusteigen. Der Computer war jedoch fehleranfällig; rund 60 Prozent der ersten 100.000 Adam-PCs waren defekt und wurden zurückgegeben. Das System war ein Flop.Coleco konnte sich währenddessen mit dem Verkauf klassischer Spielzeuge über Wasser halten und stellte 1985 die Herstellung elektronischer Geräte völlig ein. Bis 1987 überlebte das Unternehmen noch, musste dann aber Konkurs anmelden.

Categories

Client Says!

Tags

    No Taxonomy Terms found

Portfolio

Sample Text Widget

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipisicing elit, sed do eiusmod